6. Spieltag : TG Münden II - SV Einheit 1875 Worbis 27:27 (16:17)

Stationen: 0:4, 3:4, 4:6, 7:10, 10:10, 11:13, 14:13, 14:16, 16:17 (HZ), 20:18, 20:21, 21:23, 26:23, 26:24, 27:24, 27:27 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Wagner – Gräser, K. Heidorn (1), Sittig (2), A. Heidorn (1), Reinemann (6), Jagelski, Schäfer (3), Krist (5), Seidel (4), Fasse (2), Ertmer, Tetzlaff (3)

 

Es wurde das erwartet schwere Spiel. Unsere Jungs hatten sich zum Ziel gesetzt, eine bessere Defensive zu stellen. Und das ist ihnen mehr als gut gelungen. Sie begannen sicher und ließen den Gastgebern zunächst keine Chance auf ein Tor. Schnell führten sie mit 0:4. Doch Münden wurde stärker und kämpfte sich heran. Besonders deren linke Angriffsseite bekamen wir nur schwer in den Griff. Bis zur Halbzeit dann ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem Wechsel zunächst Münden etwas im Vorteil, doch unsere Jungs erspielten sich bis zur 41. Minute eine kleine Führung. Aber dann die schlechte Phase. 8 Minuten kein eigenes Tor. Dabei hatten sie Chancen noch und noch. Und jede der vergebenen Chancen wandelte Münden in ein Gegentor. So rannten sie in den letzten Minuten einem Rückstand hinterher. In den letzten 10 Sekunden hatten sie dann aber doch die Chance auf den Sieg. Das Unentschieden zu halten war ihnen allerdings wichtiger. Für unser Team auf jeden Fall ein Punktgewinn, ein ausgeglichenes Spiel mit einem gerechten Ergebnis.

5. Spieltag : HG Rosdorf-Grone II - SV Einheit 1875 Worbis 37:33 (20:17)

Stationen: 2:2, 5:2, 6:5, 7:6, 10:6, 13:11, 16:12, 20:17 (HZ), 21:20, 25:21, 28:23, 29:27, 31:30, 35:30, 37:33 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Wagner – Gräser (4), Heidorn, Schwaberow (1), Sittig (2), Reinemann (7), Jagelski (1), Schäfer (5), Krist (2), Seidel (4), Fasse (2), Ertmer (2), Tetzlaff (3)

 

Unserer I. Herren trafen in Rosdorf auf den erwartet starken Gegner. Und trotzdem ist das Ergebnis eindeutig – 37 Gegentreffer sind eindeutig zu viel. Dieses Spiel haben sie in der Defensive verloren. Im Angriff waren sie dagegen hellwach, konnten auch nach Gegentreffern über die schnelle Mitte zügig nachlegen. Doch in dieser Liga mehr als 33 Treffer zu erzielen, ist eher die Ausnahme statt die Regel. es überwogen an diesem Tag die individuellen Fehler, die Abstimmungsprobleme in der Abwehr, die die Gegner immer wieder zu einfachen Toren im Positionsangriff kommen ließ. Ihre konditionelle Stärke und das hohe Tempo konnten sie dieses Mal nicht für sich nutzen. Angriff hui, Defensive pfui – das Ergebnis daher nicht wirklich verwunderlich.

4. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – Nikolausberger SC 29:30 (14:17)

Stationen: 0:2, 4:4, 6:8, 9:12, 10:14, 14:17 (HZ), 17:19, 18:20, 18:24, 24:24, 25:28, 27:30, 29:30 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Wagner – Gräser (6), K. Heidorn, Schwaberow (1), Sittig (1), A. Heidorn, Reinemann (9), Jagelski, Schäfer (5), Krist (3), Seidel (2), Fasse (1), Ertmer (1)

 

Ein schwieriges Spiel und das über 60 Minuten. Es war nicht der Tag unserer Männer. Von Anfang an bauten sie ihre Angriffe zu kompliziert auf, die Folge waren zahlreiche Ballverluste. Gegen eigentlich gar nicht so starke Gäste verpassten sie es, ihr schnelles Spiel aufzubauen. Stattdessen versuchte sie, alle Angriffe über spielerische Mittel im Positionsangriff zu lösen. Ein schweres Unterfangen gegen technisch versierte Nikolausberger. Und so liefen sie von Anfang an einem Rückstand hinterher. Erst ab der 40. Minute schien dann der Knoten geplatzt zu sein. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und glichen nach einem 18:24 Rückstand zum 24:24 aus. Doch sie konnten das Tempo nicht halten, verfielen wieder in zu viele spielerische Mittel. Zudem leisteten sie sich zahlreiche Abstimmungsfehler in der Abwehr, spielten den Gästen so quasi in die Hände. In der Schlussphase kam dann auch noch Pech hinzu, einige Würfe landeten unglücklich am Pfosten. Letztlich haben unsere Jungs zwar in den letzten 15 Minuten das Spiel bestimmt, aber insgesamt waren sie an diesem Abend nicht das bessere Team. 24 Gegentreffer in den ersten 39 Minuten sind einfach zu viel.

3. Spieltag : HSG Plesse-Hardenberg II - SV Einheit 1875 Worbis 37:33 (22:13)

Stationen: 3:1, 4:5, 7:7, 10:7, 11:9, 16:9, 19:11, 22:13 (HZ), 26:15, 30:18, 33:24, 33:29, 35:29, 35:33, 37:33 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Wagner – Gräser (3), Weinrich (3), Sittig (3), Reinemann (9), Müller, Schäfer (2), Krist (4), Fasse (2), Ertmer (3), Wehr (1), Tetzlaff (2)

 

Was für ein Spiel – so kann man das dritte Spiel unserer I. Herren zusammenfassen. Doch leider nicht mit dem glücklichen Ende für unser Team. Bis zur 42. Minute lief eigentlich nicht viel zusammen, die Gastgeber waren das bessere Team, schnell liefen unsere Herren einem Rückstand hinterher. Dabei passte es weder in der Abwehr noch im Angriff. Bereits zur Pause lagen sie fast aussichtslos mit 9 Toren im Hintertreffen. Erst nach der Pause zeigten sie mehr Biss und Durchsetzungsvermögen. Trotzdem erhöhte sich der Rückstand bis zur 42. Minute noch auf 12 Treffer. Danach zogen sie an, spielten konzentrierter und ballsicherer. Tor um Tor holten sie auf. Beim Stand von 35:33 nutzten sie einen Siebenmeter nicht, der bis dato sichere Schütze Philipp Reinemann zeigte Nerven. Auch den nächsten Angriff ließen sie im Konter ungenutzt. Sie hätten also in den letzten Minuten ausgleichen können. Die Kräfte reichten am Ende nicht, sodass die Gastgeber doch noch mit 37:33 gewannen.

2. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – MTV Geismar II 30:27 (11:14)

Stationen: 1:5, 2:7, 5:9, 8:11, 9:14, 11:14 (HZ), 13:16, 15:18, 17:18, 19:19, 21:21, 21:23, 25:23, 25:25, 28:25, 29:26, 30:27 (Endstand)

 

Worbis mit: Wagner, Tomalka – Gräser (4), Heidorn, Schwaberow (1), Reinemann (9), Müller (1), Schäfer (2), Krist (7), Seidel (1), Fasse, Ertmer (2), Kullmann, Tetzlaff (3)

 

Nach dem spektakulären Sieg in der letzten Woche gegen OHA wurden unser Jungs an diesem Abend schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Gegen die junge Truppe mit vielen unbekannten Gesichtern hatte sie besonders mit dem Torwart große Probleme. Der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Nach 17 Minuten hatten sie immer noch erst 3 Tore im Kasten. Es bedurfte einfach einer Schlagzahl mehr im Angriff. Den vielen Fehlwürfen unsererseits folgten Konter der Gäste. Erst ein Komplettwechsel der Mannschaft in der 18. Minute brachte die Wende. Bis zur Halbzeit schlossen wir auf 11:14 auf. Auch nach dem Wechsel waren die Gäste zunächst besser. Doch die zweite Hälfte gehört klar unserem Team. Wir konnten den Kader auf jeder Position gleichwertig nachbesetzen, diese Auswahl stand Geismar nicht zur Verfügung. Sie waren schlichtweg platt. Unser Angriff besserte sich deutlich, wir hatten den längeren Atem und drehten das Spiel ab der 50 Minute beim Stand von 23:23. Die Fans fanden toll, ein sehenswertes, spannendes Handballspiel in der Ohmberghalle mit dem glücklichen Ausgang für uns dank eines ausgeglichenen Kaders.

1. Spieltag : HSG OHA II – SV Einheit 1875 Worbis 22:35 (7:19)

Stationen: 0:5, 2:9, 3:14, 7:19 (HZ), 7:22, 11:25, 15:30, 22:35 (Endstand)

 

Worbis mit: Gahrmann, Wagner – Heidorn (6), Schwaberow, Sittig (9), Reinemann (3), Schäfer (6), Fasse (1), Ertmer (2), Kullmann (2), Tetzlaff (6)

 

Was für ein Saisonauftakt für unsere I. Männer. Dabei hatten sie sich mit nur acht Feldspielern eigentlich nicht allzu große Hoffnungen, aber die Gastgeber traten gleich mal mit nur neun Spielern an. Auf der halbrechten Position setzte Trainer Matthias Wulff erstmals Mark Tetzlaff ein, zwar ein routinierter Spieler, aber eben nicht auf dieser Position. Doch er machte seine Sache gut. Ebenso wie die gesamte Mannschaft in der ersten Halbzeit. Sie spielten in der Abwehr und auf der Torwartposition einfach überragend, ließen den Gastgeber eigentlich keine Chance auf Tore. Und jeden gehaltenen Ball verwandelten sie mittels Konter zu Toren. René Sittig und Klemens Heidorn leisteten ganze Arbeit. Zum Ende schalteten sie einen Gang zurück, zumindest im Angriff. Trotzdem leisteten sie sich weiterhin so gut wie keine Fehler und ließen sich auch nicht das relativ langsame Spiel der Harzer aufdrücken. Kontinuierlich machten sie ihr Ding. In Durchgang zwei war aufgrund des hohen Vorsprungs dann etwas die Luft raus. Die Konzentration ließ mehr und mehr nach, es fehlte die letzte Konsequenz sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Und trotzdem stand am Ende ein absolut verdienter Sieg zu Buche, der Freude auf die nächsten Spiele, insbesondere die Heimspiele aufkommen lässt.