2. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 14:12 (8:7)

Stationen: 1:2, 7:2, 8:3, 8:7 (HZ), 9:9, 10:11, 14:11, 14:12 (Endstand)

Worbis mit: Fiedler (4), Dette (3), Blum (1), Pingel (1), Hohn (3), Roth (2), Schaschek

Bereits eine Woche nach dem letzten Spiel trafen unsere Mädels erneut auf Uslar. Beide Teams wollten den Sieg. Die Gäste hatten den besseren Start, unser Team war nervös. Allerdings nutzten die Gäste ihre guten Chancen der ersten 10 Minuten nicht konsequent. Und dann kam unsere Zeit. Jetzt gelang ihnen einfach alles. Dank einer bärenstarken Defensivleistung holten sie sich das Selbstvertrauen, um auch nach vorn sicher zu agieren und das Spiel zu bestimmen. Doch eine Auszeit der Gäste in der 16. Minute brachte erneut die Wende. Der rote Faden schien verloren, Uslar holte bis zur Halbzeit vier Tore auf, auch dank einer offensiven 5:1-Abwehrformation, mit der unsere Mädels gar nicht zurechtkamen. Die zweite Halbzeit war spannend aber spielerisch zäh. Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank, auch auf den Trainerbänken. Wir nutzten letztlich eine Überzahl, um uns entscheidend auf 14:11 abzusetzen. Die letzten 10 Minuten sollten schnell abgehakt werden. Wir hielten den Vorsprung, waren aber froh, als es vorbei war.

1. Spieltag : SV Einheit 1875 Worbis – HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 19:18 (11:8)

Stationen: 0:3, 3:4, 6:5, 9:8, 11:8 (HZ), 13:10, 14:15, 16:15, 18:16, 18:18, 19:18 (Endstand)

Worbis mit: Backhaus (3), Dette (9), Blum, Mai, Hohn (5), Roth (2), Schaschek

Ein nicht unbedingt zu erwartender Spielausgang ereignete sich am frühen Samstagabend in der Ohmberghalle. Mit gerade 7 Spielerinnen begann die Saison für die jungen Worbiser Handballerinnen. Die Gäste aus dem Solling traten ihrerseits auch nur mit 7 Mädchen an. So war zahlenmäßig Gleichstand gewahrt. Körperlich schienen die Gästesieben deutlich im Vorteil zu sein.

Zu Beginn trat dann auch das erwartete ein. Die Mädels aus Uslar spielten abgeklärter und schnell im Angriff und konnten über ihre Rechtsaußen immer wieder zum Torerfolg kommen.

Unsere Mannschaft spielte im Angriff zwar auch sicher und gefällig, belohnte sich aber nicht. Zahlreiche gute Chancen wurden nicht genutzt und die Torhüterin der Gäste war nicht zu bezwingen.

Das änderte sich allerdings nach dem ersten Tor der Heimsieben. Zwar konnte Uslar noch 2-mal zum Torerfolg kommen aber dann bekamen wir das Spiel in den Griff. Gegen die nun deutlich nachlassenden Gegner holten wir Tor um Tor auf und gingen in der 18.min erstmals in Führung. In der Abwehr wurde jetzt richtig hart gearbeitet. Kaum ein Durchkommen für die Gäste. Auch die Außenpositionen waren kaum zu überwinden und unser Torhüter hatte jetzt die stärkste Zeit im Spiel. Vorn wurde konsequent gespielt und durch viele gute Einzelaktionen Tor um Tor erzielt. Auch die 7 m fanden meist den Weg ins Ziel. Zur Pause eine hochverdiente 3 Tore Führung.

 

In HZ 2 lief es auf einmal nicht mehr so gut für unser Team. Die Gäste stellten ihren Angriff um und wir bekamen die äußerst agile Kreisläuferin nicht in den Griff und somit konnten sie den Rückstand ziemlich schnell aufholen. Bei unserer Mannschaft machte sich immer mehr Unruhe und Hektik im Spielaufbau bemerkbar und die Kräfte schwanden jetzt Zunehmens.

Auch eine Auszeit brachte keine Ordnung ins Spiel. Zwar erspielten wir uns eine Menge Chancen doch leider war der Abschluss nicht mehr so konsequent wie noch in HZ 1.

Glücklicherweise konnten unsere Gäste ihre jetzt nicht zu übersehende Überlegenheit in entsprechende Torerfolge umsetzen. Immer wieder gelang zwar der Ausgleich aber irgendwie schafften wir es mit viel Glück und letzter Entschlossenheit mit einem Tor in Führung zu gehen.

Die letzten 7 min. war es vor Spannung kaum noch auszuhalten. Wir nutzten eine 2 min. Strafe der Gäste um uns auf 2 Tore abzusetzen. Die 2. Auszeit für Uslar gab noch mal Gelegenheit zum Durchatmen. 5 min. vor Abpfiff erneuter Ausgleich für Uslar. Dann 7 m für Worbis. Verworfen. Schneller Angriff Uslar. Technischer Fehler. Angriff Worbis- Tor für uns eine min. vor Spielende. Die Gäste wieder mit schnellem Angriff und vergebener Torchance. Spielende und Riesenjubel über den nicht erwarteten Sieg gegen einen guten Gegner in einem sehr fairen Spiel. Am Ende ein glücklicher Sieg. Hier hat sicher auch der Umstand geholfen, keinen Wechselspieler zu haben. Jeder hat für jeden gekämpft und ist bis an seine Grenzen gegangen. Das macht Lust auf mehr. Das nächste Spiel ist kurioserweise wieder gegen die Sollingsieben und erneut in der Ohmberghalle.